Veranstaltungen+Publikationen

Von , 2011/10/06 10:44

An dieser Stelle präsentieren wir ein paar ausgesuchte Veranstaltungen und entsprechende Publikationen unseres Büros.

AKTUELL:
Artikelveröffentlichung im wohnbund informations Heft II+III 2012, das unter dem Thema: “Urbane Zukünfte” stand.

Beitrag:
Vom “Konservierten Stadtquartier” zum Quartier mit Zukunft

Basisorientierte Stadtentwicklung in Chemnitz

Was ist zu tun, wenn Wohnraum nicht nachgefragt wird und ganze Straßenzüge in wichtigen Innenstadtlagen durch anhaltenden Leerstand zu verfallen drohen?
In Chemnitz taucht dieses Problem hauptsächlich in einigen innerstädtischen Teilgebieten der Gründerzeit auf. Dort haben die Altbaubestände inzwischen zwar einen Sanierungsstand von ca. 75% erreicht, aber in Abhängigkeit vom Standort sind Teile der Altbaugebiete aufgrund rückgehender Bevölkerungszahlen und des sehr entspannten Wohnungsmarktes vom Verfall bedroht.

Die Einwohnerzahl von Chemnitz ist im Zeitraum von 1995 bis 2010 von 265500 auf 240 000 EW gesunken …

Sie erhalten hier den ganzen Artikel als komplettes PDF.Dokument (1,5 MB) >wohnbund_urbane_zukunft_2012s

 

Eine aktuelle Publikation zu unserem Projekt: Konserviertes Stadtquartier, das als Pilotprojekt in das
Bundesprogramm der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aufgenommen wurde und das wir mit dem Verein Stadthalten-Chemnitz durchführen,
finden Sie unter folgendem Link>>

 

2010 – November

Aufbau einer Agentur: Eigentümer-Nutzer Kooperation in Chemnitz
Vortrag bei den 6. Leipziger Wohnprojekte Tage in Leipzig

Das Projekt “StadtWohnenChemnitz“ ist ein Modellvorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs-und Städtebau“ (ExWoSt), das in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Integriertes Wohnen e.V. und in Kooperation mit der Architektenkammer Sachsen 2006  sowie unserem Büro entwickelt wurde.

Der Arbeitskreis Integriertes Wohnen e.V. ist Initiator und Träger des Forschungsprojektes. Die Federführung sowie die Projektentwicklung/ -koordinierung hat Frau Dipl.-Ing. Ines Senftleben, Architektin für Stadtplanung als Vorstandsmitglied des AKIW verantwortlich übernommen.

 

 

2010 – Oktober
Stadtumbau am Sonnenberg – Generationsgemischte Freiraumnutzung
Ein Vortrag im Rahmen der BDLA-Reihe

Szenario der Entwicklung entlang der Augustusburger StraßeAuszug aus dem Vortrag:
Imagewandel kann nur vermittelt werden, wenn es auch an Bilder geknüpft ist, über die eine Idee transportiert wird. Sie kennen das alles aus der Werbung. Denken Sie nur an die LILA Kuh von Milka oder den markigen Spruch von Ikea “Wohnst Du noch oder lebst Du schon! Auch wir wollen für den Stadtteil Sonnenberg werben und Bilder vermitteln.
Die Bunten Gärten vom Sonnenberg können dafür ein Leitmotiv sein. Wir haben uns dafür eines Ausspruchs von Keith Haring bedient, den wir für das Großvorhaben Sonnenberg als passend empfinden: “Nichts ist erfrischender als ein Sprung über die Grenzen”

2010 – August
WORKSHOP mit der Stadtverwaltung und Bürgern/innen von Merseburg

04+05.12.2008
Teilnahme am Workshop: “Kunst im öffentlichen Raum – Common property / Allgemeingut”, in Leipzig,
Workshop mit 5 Künstler/innen

 

 

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Urban street art

Von , 2011/10/03 11:22

Ohne die Aneignung des öffentlichen Raumes durch Kunstformen wie Graffitis, wäre die heutige urbane Stadt sicherlich um eine ihrer wichtigsten (kontroversen) Komponenten ärmer. Hier sind nicht die pieces gemeint, die unmotiviert an Häuserwänden getaggt und schon in den Bereich der Sachbeschätigung gehen.Vielmehr die Exposés, die auf eine Auseinandersetzung im städtischen Dialog setzen und diverse eigene gestalterische Sprachen verkörpern.

Das Bestreben unseres Büros war es, sich  schon sehr früh mit urban street Künstlern zu treffen und diese in unsere eigenen Projekte einzubinden. Das ist uns bisher in Leipzig im Rahmen von Wohnumfeldverbesserungen gelungen und momentan entsteht ein aktueller Beitrag von bekannten Chemnitzern bzw. Hallensern Graffitikünstlern.
Es gibt ebenso eine eigene Affinität zu dieser Kunstform und deshalb möchten wir rein subjektive Fotogalerien in loser Form an dieser Stelle präsentieren. Meist von unbekannten Artists, aber nicht minder interessant.

2011-September, Ausstellung in Meerane. 6. Urban culture festival
mit Künstlern wie Tasso etc.

meerane_2011

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[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1678.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1684.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1694.jpg]by Tasso
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1723.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1742.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1747.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1751.jpg]Instellation
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1785.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_1801.jpg]
[img src=http://planart4.de/wp-content/flagallery/meerane_2011/thumbs/thumbs_urban_culture_9999_seenby.jpg]

2011-Oktober
Ein paar persönliche Impressionen von der Leipziger Karl-Liebknecht-Straße mit dem iPhone aufgenommen.

2011-Oktober

Keine Graffitis, aber ein wichtiger Beitrag zur Belebung einer schwierigen Einfallstraße. Die Straßengalerie und ihre gemalten Bilder von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an der Zietenstraße in Chemnitz. Fast schon ein Mehrgenerationen-Projekt. In Bearbeitung!

 

 

 

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Vertiefende Untersuchung zum Stadtteilkonzept

Von , 2011/08/17 09:58

 

Das von uns entwickelte Logo der Bunten Gärten zeigt die Entwicklungsoptionen für die Quartiere entlang der Augustusburger Straße auf.

Karree 67, Entwurfskonzept für die Nachnutzung

Entwicklungsoption für den nördlichen Bereich, vis a vis vom Thomas-Mann-Platz.

Zur Vorbereitung von Stadtumbau- maßnahmen im Stadtteil Sonnenberg wurde ein Vertiefungskonzept für den nördlichen und südlichen Bereich des Stadtteils beauftragt. Gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen, Sanierungsträger und Stadtverwaltung wurde ein Abstimmungsprozess in folgenden Arbeitsschritten vollzogen: 

Im Ergebnis des Abstimmungsprozesses wurden die die Bunten Gärten als  Idee entwickelt sowie künstlerische Gestaltungen für neu entstandene Freiflächen angeregt.

  1. Verständigung auf eine gemeinsame Basis (Ergebnisse Stadtteilkonzept) als Grundlage der Abstimmung
  2. gemeinsame Festlegung von Grundsätzen und Kriterien zur Bewertung der Realisierungschancen von Stadtumbaumaßnahmen (konkret zum Rückbau von Wohngebäuden)
  3. Diskussions- und Abstimmungsprozess der Rückbaumaßnahmen mit den beteiligten Wohnungsunternehmen, Verständigung auf Schwerpunktmaßen (prioritäre Bereiche)
  4. Entwicklung eines am Bedarf orientierten Nachnutzungskonzepts für die konkret festliegenden Maßnahmebereiche des Stadtumbaus
  5. Abstimmung des Maßnahmekonzepts hinsichtlich des Flächenmanagements (Nutzungsfunktion, Trägerschaft, Widmung und ggf. erforderlichen Grunderwerbs) und Finanzierung

Auftraggeber: Stadt Chemnitz

Bearbeitungszeitraum 07/2005-02/2006

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Kooperatives Werkstattverfahren

Von , 2011/08/15 13:03

Die Stadt Chemnitz im Zeitraum September 2004 bis Februar 2005 ein kooperatives Werkstattverfahren durchgeführt. Ziel des Verfahrens war, den notwendigen Stadtumbau nach städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Kriterien räumlich zu verifizieren und eine strategische Neuorientierung des Fördermanagements in der Stadtentwicklung vorzunehmen.

Im Rahmen der Werkstatt wurden 8 ausgewählte Stadtteile von Chemnitz auf ihr Stadtumbaupotenzial und dessen stadtstrukturelle Auswirkungen näher untersucht und in einer gesamtstädtischen Wohnungsmarktstudie zusammengeführt. Mit der Erarbeitung des Stadtteilkonzeptes Sonnenberg wurde planart4 beauftragt.

Das Verfahren wurde in enger Abstimmung mit den betroffenen Chemnitzer Wohnungsunternehmen durchgeführt. Am Sonnenberg sind die kommunale Wohnungsgesellschaft GGG und die Sächsische Wohnungsgenossenschaft Chemnitz eG (SWG) mit einem Wohnungsbestand von ca. 3.600 WE. Positiv für den Planungsprozess war die kooperative Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, was im Ergebnis zu einem Konsens in der  perspektivischen Entwicklung des Stadtteils Sonnenberg geführt hat.

Parallel zur Planung wurden auf Initiative des Sächsischen Vereins zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. und planart4 seit September 2004 im Stadtteil die Vorbereitungen zur Gründung einer Stadtteilgenossenschaft am Sonnenberg forciert.

LEISTUNGEN

  • Umfassende Bestandsaufnahme einschließlich Leerstandserhebung
  • Entwicklung Stadtumbaukonzept für den Sonnenberg in Abstimmung mit den Wohnungsunternehmen.

Auftraggeber: Stadt Chemnitz

Bearbeitungszeitraum 09/2004-02/2005

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Rahmenplan GVZ-Westerweiterung – Stadt Leipzig

Von , 2011/08/08 10:22

Die städtebauliche Rahmenplanung für das Großvorhaben wurde bereits 1994 begonnen. Auf 300 ha wurden in 3 Bauabschnitte gegliederte Gewerbeflächen für Industrieansiedlungen insbesondere aus dem Logistik- und Recyclingbereich angelegt. Das GVZ hat durch die Ansiedlung des Porsche-Werkes im Jahr 1998 einen enormen Entwicklungsschub erfahren. Mit der Standortentscheidung für das neue BMW-Werk zugunsten von Leipzig zwei Jahre später, wuchs der Entwicklungsdruck erheblich, weitere Industrie- und Gewerbeflächen für die Ansiedlung potentieller Zulieferindustrie bereitzustellen.

Der Bereich zwischen GVZ und Flughafen besitzt aufgrund der siedlungsstrukturellen und verkehrsräumlichen Lage bedeutende Entwicklungspotenziale. Zur besseren Steuerung der Gewerbeansiedlungen hat die Stadt Leipzig ein Rahmenkonzept in Auftrag gegeben, das die Entwicklung und die planungsrechtliche Sicherung der Flächen über Bauleitplanverfahren vorbereiten soll. Im Hinblick auf die Bedeutung des Nordraumes für die Stadt Leipzig als wichtigsten Wirtschaftsraum stellt die Eingriffskompensation einen besonderen Schwerpunkt dar. Daher bezieht sich in ein wesentlicher Teil der Planungsaussagen auf den Schutz und die Entwicklung von Natur und Landschaft und soll vor allem der Vorbereitung des Ausgleichsmanagements dienen.

Unsere Leistungen

  • Struktur- und Nutzungskonzept mit abschnittsweisen und zeitlichen Realisierungsstufen
  • Verkehrskonzept
  • Grünkonzept einschließlich ökologischer Bilanzierung Bestand / Planung
  • Stadttechnisches Konzept einschließlich eines grundsätzlichen Lösungsvorschlages zur Entwässerungskonzeption des westlichen Erweiterungsgebietes

Größe Plangebiet: ca. 500 ha

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt

Planung: 11/2001 – 06/2002

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Wohnumfeldverbesserung Karree 49

Von , 2011/07/30 12:36

Die Blockinnenbegrünung des Karree 49 ist eine der Maßnahmen, die bereits im Konzept zur Stadtteilentwicklung Sonnenberg 2004 von unserem Büro vorgeschlagen wurde. Zuvor wurden umfangreiche Entkernungsmaßnahmen mit Unterstützung des Sanierungsträgers WGS von der Stadt Chemnitz 2005 durchgeführt. Die Aufwertung des Karrees wird aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert.
Ein erster Bauabschnitt wurde im Herbst 2007 realisiert und erfolgte in Abstimmung mit allen Eigentümern. Die Planung selbst wurde im Vorfeld unter Beteiligung der Anwohner abgestimmt. Die beiden Hauptakteure, das städtische Wohnungsunternehmen GGG sowie Frau Scheuerl (Delphin-Scheuerl e.V) haben an der Projektrealisierung aktiv mitgewirkt. Von Frau Scheuerl wird die Entwicklungspflege der Anlage übernommen.

Ziel der Planung war es, u.a. neue Spiel- und Kommunikationsbereiche zu schaffen. Für die funktionalen Zuordnungen wurden raumbildende Paravents in Form von -offenen Hainbuchenhecken – eingesetzt. In einigen Bereichen der Anlage wurden aus topografischen Gründen statische Sicherungsmaßnahmen notwendig, die in Form von Gabionen umgesetzt wurden. Gleichzeitig wurden diese dazu benutzt, um als Unterkonstruktion für Sitzbänke zu fungieren.

Wo vormals ungepflegte Strauch – u. Rasenflächen existierten sind neue Funktionen mit interessanten Ausblicken getreten und erfreuen inzwischen nicht nur die Kinder sondern ebenso alle Mieter im Karree. Eine Kassetten-Pergola bildet dabei einen einen farbigen Aufenthaltsplatz für ein Treffen mit dem Nachbarn. Ein gewünschtes Kombinationsspielgerät, ein Weidentippi sowie andere, farbige Sitzgelegenheiten bereichern das Spektrum für Kinder.

Die Realisierung erfolgte trotz Wetterunbilden in Rekordzeit. Allen Beteiligten, ebenso der bauausführenden Firmen ein Dankeschön für die geleistete und qualitative Arbeit. Vielleicht ist das Projekt auch ein Stück Demonstration dafür, was man durch entschlossenes Handeln leisten kann, wenn alle Akteure von einer Idee auch langfristig überzeugt sind und sie dann auch tatkräftig umsetzen.

Das Karree 49 ist ein wesentlicher Bestandteil der Erhaltungsmaßnahmen im Stadtteil Sonnenberg. Wir sind als Büro darum bemüht auch weitere Maßnahmen im Karree zu unterstützen. So ist das Gebäude Peterstraße 28 ein Objekt der Agentur StadtWohnen Chemnitz (www.stadtwohnen-chemnitz.de), die ebenfalls von unserem Büro mit betreut wird.

Die Stadt Chemnitz hat für das Karree weitere Mittel bereitgestellt und unterstützt damit ein Kunstprojekt. Der erste Teil, eine Giebelgestaltung ist bereits realisiert. Die dazugehörige Freifläche soll voraussichtlich 2009 in Zusammenarbeit mit den Künstlern als nächster Bauabschnitt in Realisierung gehen. Wir werden davon berichten.
BAUAUSFÜHRENDE FIRMEN:
- Grüne Landschaft Limbach, Herstellung der Außenanlagen
- spielconcept chemnitz, Spielgerätekombination

Planung und Ausschreibung: 15.08-30.09.2007
Ausführungszeitraum: Oktober bis November 2007
Leistungsphasen: 3-8, planart4

2011: Einen aktuellen Artikel finden Sie unter der Seite: www.sonnenberg-online.de

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Masterplan Merseburg

Von , 2011/07/26 13:49

Eine wesentliche Besonderheit des Quartiers Tiefer Keller sind seine historischen Kelleranlagen. Die Keller sind zum Teil bis 4 Geschosse tief und wurden vor allem zur Lagerung von Nahrungsmittel genutzt. Die Keller sollten auch für Touristen nutzbar sein. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und interessierten Bürgern haben wir in mehreren Veranstaltungen nach neuen Wohn- und Nutzungskonzepten gesucht, die geeignet sind, eine Wiederbelebung des Quartiers durch Nutzungsvielfalt zu erreichen und gleichzeitig zu einer städtebaulichen Aufwertung beizutragen. Herausgekommen ist ein Masterplan, der für das Quartier wichtige Alleinstellungsmerkmale als „Kunstquartier“ herausarbeitet und eine funktionelle Gliederung der Freiraumnutzung vorschlägt.

Masterplan Kunstterrassen Tiefer Keller

In der Auseinandersetzung mit dem Ort ist aus der Analyse das  Logo entstanden. Die Farbflächen symbolisieren die differenzierten Nutzungsansprüche für das Quartier. Dabei bildet der rote Punkt, den eigentlichen Nukleus. Hier stellt die Galerie von der Familie Leidel den virulenten Aspekt des Ortes dar, der bis zur Revitalisierung immer ein Anziehungspunkt für die Bevölkerung als Besucher war.

ZurKonkretisierung der Ausstattungsmerkmale für die „Kunstterrassen“ wurde ein Workshop durchgeführt. Die Planung läuft.
Das Quartier wird seit 2010 in Anlehnung an den Masterplan umgebaut. Die Gebäude des städtischen Wohnungsunternehmens sind bis auf die Obere Burgstraße 9 inzwischen saniert. Auch die vorgeschlagene Quartiersgarage soll gebaut werden.

Größe Plangebiet: ca. 1,2 ha
Auftraggeber: Stadt Merseburg, Stadtentwicklungsamt
Planung: 09/2008-08/2009

2011
Unser Büro erstellt gerade die Ausführungsplanung für die Freianlagen. Der erste Bauabschnitt an der Ölgrube ist bereits realisiert.

 

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Erschließung Nordstrand Bockwitz

Von , 2011/07/25 12:19

Der Bockwitzer See ist Bestandteil der Bergbaufolgelandschaft Südraum Leipzig. Der nördliche Uferbereich des Bockwitzer Sees ist nach verbindlichem Braunkohleplan Borna Ost/ Bockwitz als Vorrang- und Vorbehaltsgebiet Erholung ausgewiesen und soll als Badestrand nutzbar gemacht werden. Zur planungsrechtlichen Sicherung für die geplante öffentliche Erschließung des Badestrandes und die Flächensicherung eines Sondergebietes Freizeit und Erholung wurde von unserem Büro ein „Einfacher Bebauungsplan“ mit Umweltbericht erarbeitet und  umfangreiche Ausgleichsflächen außerhalb des B-Plan-Gebietes untersucht und bewertet.

Bebauungsplan Nordstrand Bockwitzer See by planart4

Größe Plangebiet: 15 ha

Auftraggeber: Stadt Borna

Bearbeitung: 08/2007 – 09/2010

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B-Plan in Hessen

Kommentare Kommentare deaktiviert
Von , 2011/07/23 15:52

Wir lernen Hessen kennen!
Im Jahr 2010 haben wir den Auftrag erhalten, einen V+E Plan für einen privaten Investor im Bundesland Hessen zu erstellen.
Mehr Informationen >>

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Bunte Gärten

Von , 2011/07/23 15:30
2006-2007:
Ausgangssituation und unser planerische Ansatz für die “Vertiefende städtebauliche Rahmenplanung” 

Da die Rahmenplanung “Bunte Gärten vom Sonnenberg” eine weitere Untersetzung des Bedarfs der notwendigen Sport-und Freiflächen insbesondere nach altersabhängigen und geschlechterdifferenzierten Bedürfnissen liefern sollte, wurden die Schülerbefragungen in verschiedenen Klassenstufen durchgeführt. Damit wurden die in den Schulen die Altersgruppen der 12-16 Jährigen erreicht. Neben der Befragung in den Schulen hat die Mobile Jugendarbeit im Stadtteil Sonneberg ältere Jugendliche im Alter zwischen 18-28 Jahren befragt.

Insgesamt wurden 180 Jugendliche zwischen 11 und 28 Jahren befragt (Zusammenarbeit mit: Frau Dr. S. Heydenreich). 128 Schüler wurden an Schulen interviewt, 52 Jugendliche im Rahmen von Straßeninterviews.

Der erarbeitete Ausstattungskatalog für die ” Bunten Gärten ” widerspiegelt die Wünsche der befragten Kindern und Jugendlichen vom Sonnenberg und fand bei der Realisierung Berücksichtigung .

Bunte Gärten vom Sonnenberg

Der Gesamtplan mit den 3 Karrees entlang der Augustusburger Straße: Entwurf: planart4

Der wesentliche Abstimmungsprozess zu einzelnen Fragen der Projektkoordinierung erfolgte im Rahmen der Lenkungsgruppe Sonnenberg mit den Wohnungsunternehmen GGG und SWG, dem Amt für Baukoordination und dem Stadtplanungsamt. Die Bunten Gärten sollen ebenso eine Sogwirkung auf Kinder und Jugendlichen auf die benachbarten Stadtteile, wie das Lutherviertel oder das Yorckgebiet besitzen.

Für die Bunten Gärten wurde neben einem Farb- und Materialkonzept auch ein Beleuchtungskonzept entwickelt, das insbesondere eine Nutzung in den Abendstunden ermöglichen soll. Das Bild der Bunten Gärten vom Sonnenberg soll nach außen Offenheit, Transparenz, Klarheit und Kommunikationsfähigkeit verkörpern. Primäres Ziel der vorliegenden Planung war es, dass das Image des Sonnenbergs durch die Etablierung der “Bunten Gärten” eine Metamorphose durchmacht und somit eine Aufwertung erfährt.

Bunte Gärten bei Nacht

Beleuchtete Plexiglasscheiben verleihen der Promenade und den begleitenden Bäumen bei Nacht eine entsprechende Stimmung. Aus dem Beleuchtungskonzept.

Offene Räume -open space – mit einzelnen individuellen Rückzugsräumen, die Intimität gewähren, verbinden sich hier selbstverständlich mit offenen Freizeitbereichen und entwickeln so behutsam die Bunten Gärten und das NEUE IMAGE vom Sonnenberg.

Der prägnante Übergang der Tschaikowskistraße wird durch zwei Torbögen definiert. Sie rahmen gleichzeitig den Bereich ein, der mit einem neuen Bodenmaterial versehen wird. Dieser wird zusätzlich mit LED-LICHTBÄNDERN im Boden ausgestattet.

 

Größe Plangebiet:      ca. 2,3 ha

Auftraggeber:           Stadt Chemnitz, Stadtplanungsamt

Planung:                   07/2006-03/2007

 

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